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Christoph Metzelder Stiftung

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6. April 2015

Aufregende Tage im „Steps – das Allpresan Feriencamp“

Steps (Vol.8): Seit den Herbstferien 2011 ist das „Steps – das Allpresan Feriencamp“ ein fester Bestandteil der Christoph Metzelder Stiftung. Gemeinsam mit dem Unternehmen neubourg skin care aus Greven, wurde dieses einmalige Ferienprogramm für die Mädchen und Jungen aus den Förderprojekten der Stiftung ins Leben gerufen.

„Wir möchten Kinder und Jugendlichen, die sonst möglicherweise in den Ferien nicht viel erleben würden, die Möglichkeit bieten, sich unter pädagogischer Leitung zu erholen und besondere Erlebnisse zu sammeln“, so Christoph Metzelder über das Konzept des Camps. Im Feriencamp sollen die Kinder und Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit haben schulische Defizite aufzuarbeiten oder sich politisch fortzubilden , sondern auch Selbstbewusstsein bekommen, um mit stabilen Füßen ins Leben zu starten. 

In der ersten Woche der Osterferien fand das 8. „Steps – das Allpresan Feriencamp“ in Hamburg und der Lüneburger Heide statt. Erstmalig nahmen vier Förderprojekte mit insgesamt 26 Mädchen und Jungen am Feriencamp teil. Die Jugendlichen im Alter von zwölf  bis achtzehn Jahren, aus den Förderprojekten „Active Learning“, „Jugendhaus Bolle“, „fit for future“ und „Immersatt“, wurden am Sonntag von Christoph Metzelder, Thomas Belting (Vorstand Christoph Metzelder Stiftung) und Felix Telgmann (Allpresan) in der Hansestadt begrüßt.

Den ersten Abend in Hamburg ließen die Jugendlichen mit einer Lichterfahrt per Schiff durch die Speicherstadt und dem Hamburger Hafen ausklingen.

Kreative Köpfe waren am Montag gefordert. Am Morgen besuchten die Jugendlichen Christoph Metzelder in seiner Agentur “Jung von Matt/sports”, wo sie von ihm durch die Agenturräumlichkeiten geführt wurden und darüber sprachen, was eine coole Werbung ausmacht.
Im Anschluss ging es in die “Jung von Matt academy”, wo die Jugendlichen heute die Studenten waren. Gemeinsam mit den Studies entwickelten die Mädchen und Jungen eine Werbekampagne zum Thema “Schule der Zukunft” und präsentierten ihre Ergebnisse dann vor einer Fachjury.  Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch auf dem „Hamburger Dom“, dem größten Volksfest in Norddeutschland.

Am Dienstag hatten die Mädchen und Jungen Zeit zur freien Verfügung und so erkundeten sie selbst in Kleingruppen die Hansestadt.
Am Abend ging es dann auf die Reeperbahn, um sich im Operrettenhaus das Musical „Rocky“ anzuschauen.

Bequeme Schuhe und eine Regenjacke brauchten die Jugendlichen am Mittwoch, da es morgens schon früh von Hamburg nach Soltau ging, um den Tag im Heidepark zu verbringen. Bis in den späten Nachmittag hatten die Mädchen und Jungen Zeit, den Park in Kleingruppen zu erkunden. Und trotz des schlechten Wetters wurde jede Achterbahn mindestens einmal von ihnen getestet.

Der letzte Tag im Feriencamp war einem ernsten Thema gewidmet. So verbrachten die Jugendlichen am Donnerstag einen Studientag in der Gedenkstätte „Bergen-Belsen“. Nach einer Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers, befassten sich die Mädchen und Jungen mit Schicksalen von Jugendlichen im KZ Bergen-Belsen. In Kleingruppen gingen sie im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte auf Spurensuche von Anne Frank, Yvonne Koch und Naomi Rinat-Tal und stellten ihre Ergebnisse den anderen Gruppen vor. Für die Jugendlichen war es ein sehr bewegender Tag, da viele Mädchen und Jungen in ihrem Alter damals ihr Leben im KZ Bergen-Belsen verloren haben.

Am späten Nachmittag hieß es dann auch Abschied nehmen von neugewonnenen Freunden, da die Heimreise nach Berlin, Bensheim bei Frankfurt, Essen und Hamm anstand. Die Tage in Norddeutschland werden ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch Christoph Metzelder zeigte sich begeistert vom achten „Allpresan Feriencamp“: „Es war eine ereignisreiche Woche mit einem abwechslungsreichen Programm und einem genauso vielseitigen Wetter. Obwohl die Jugendlichen sich untereinander großenteils nicht kannten, hat sich ein toller Zusammenhalt unter ihnen entwickelt. Das ist schön zu sehen. Ich möchte mich bei  dem Team von Allpresan, den Betreuern und allen anderen bedanken, die zum Gelingen des Feriencamps beigetragen haben.“

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