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Christoph Metzelder Stiftung

Projekte

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„brotZeit e.V.“ – München

Projektstart
2008

Förderbeginn
2016

brotZeit e.V.
Baierbrunner Strasse 25
81739 München
Tel.: 089 125093560
www.brotzeitfuerkinder.com

Ein hungriges Schulkind ist kein Einzelfall, sondern mittlerweile leider ein Massenphänomen. 30 Prozent der Grundschüler in Deutschland kommen ohne Frühstück und ohne Pausenbrot in die Schule, was Konzentrationsmangel, schlechte Schulleistungen und Aggressivität zu Folge hat.

Damit kein Kind mehr hungrig im Unterricht sitzt, packt Schauspielerin Uschi Glas seit 2008 dieses Problem mit „brotZeit“ an den Wurzeln. 7.500 Kinder an 162 Grundschulen deutschlandweit erhalten durch den Verein täglich vor Unterrichtsbeginn ein kostenloses, gesundes und ausgewogenes Frühstück mit Milch, Obst, Brot, Wurst, Käse und Marmelade. Organisiert und zubereitet wird das Frühstücksbuffet von „aktiven Senioren“.

„brotZeit“ möchten den Kindern aber nicht nur ein kostenloses Frühstück ermöglichen, sondern auch Chancengerechtigkeit gewährleisten. Aus diesem Grund hat der Verein ein einmaliges Konzept entwickelt: „Aktive Senioren“ geben Schülern in den Betreuungsstunden eine gezielte Förderung, um schulische Defizite auszugleichen und bieten auch eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung an. Als ergänzende Unterrichtsangebote – immer in Absprache mit den Schulleitungen – unterbreiten die brotZeit-Senioren verschiedene Angebote. Die Schulen nutzen diese Betreuungsstunden in Form von Vorlesen, Hausaufgabenbetreuung, Mittagsbetreuung, Nachhilfe, Sport AG, Kunst und Werken.

„brotZeit“ möchte mit seiner Arbeit nicht nur den Hunger der Kinder stillen, sondern auch Voraussetzungen schaffen, um gesellschaftliche Probleme zu lösen, die uns schon jetzt stark und demnächst mit voller Wucht treffen werden. Mit dem gesunden Frühstücksbuffet und einer sinnvolenen Freizeitbeschäftigung möchten sie langfristig folgende Ziele erreichen:


– besser Lernen mit einem gesunden Start in den Tag
– Verbesserung der sozialen Kompetenz – Gewaltprävention
– Einbindung von Senioren und deren Erfahrung und Expertise
– verbesserte Integration
-mehr Chancengleichheit