Als Donnerstag das neue Schuljahr gestartet ist, konnten einige Jugendliche ihren Freunden von einem besonderen Ferienerlebnis berichten. Die Mädchen und Jungen aus unseren Förderprojekten in Bochum, Münster und Hamm verbrachten 10 Tage in Chicago für einen internationalen Jugendaustausch. 

Das Abenteuer begann für die Kids jedoch nicht erst im August, sondern schon im November 2018 mit den Vorbereitungen, denn die Jugendlichen haben sich die Flug- und Unterkunftskosten selbst erarbeitet. Neben den Vorbereitungstreffen standen viele Verkaufsaktionen in den vergangenen Monaten auf dem Programm. 

Und im August hieß es dann „Auf in die USA!“. Für ein Großteil der Jugendlichen war es der erste Flug in ihrem Leben und dementsprechend war die Anreise mit viel Aufregung verbunden. 

Nach einigen Hindernissen, die den Teilnehmern auf jeden Fall in Erinnerung bleiben werden, erreichte die Gruppe nach 14 Stunden Anreise ihre Unterkunft im Herzen von Chicago. Direkt am Millennium Park und dem Wahrzeichen von „Windy City“ – der Cloud – bezogen die Jugendlichen 2 Appartements. 

Nach einer kurzen ersten Nacht – dank Jetlag – wurde am Sonntag die drittgrößte Stadt der USA mit einer Rallye erkundet. Dabei bekamen die Jugendlichen viele historische Informationen über die Stadt im „Mittleren Westen“. Am Nachmittag trafen die Mädchen und Jungen dann auch erstmals auf Sophia, die als Schnittstelle des Austausches fungierte, um weitere Informationen über die Woche zu bekommen. 

Gemeinsam mit amerikanischen Jugendlichen besuchten die Jugendlichen in der Woche nicht nur Sehenswürdigkeiten wie das „Sky Deck“ – die Aussichtsplattform im 103. Stock des Willis Tower, das Museum of science and industry, eines der bedeutenden Technikmuseen der Welt oder das Field Museum, das größte Naturkundemuseum der USA, sondern nutzen die Zeit zwischen den Ausflügen, um sich über die Gemeinsamkeiten, aber vor allem auch über die Unterschiede zwischen beiden Ländern zu unterhalten. 

Neben dem Austausch mit amerikanischen Jugendlichen waren vor allem die Bootstour mit Feuerwerk und eine Radtour am Lake Michigan die Highlights für die Mädchen und Jungen. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen…. Die 10 Tage in Chicago haben die Mädchen und Jungen für ihr Leben geprägt. Sie mussten sich nicht nur in einer sprachlich fremden Umgebung größtenteils alleine zurechtfinden, sondern haben über ihren eigenen Tellerrand hinaus geschaut und dadurch auch angefangen kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen zu hinterfragen. 

Die Christoph Metzelder Stiftung hat den Austausch mit der Bereitstellung der Mittel für das kulturelle Programm unterstützt.